<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description>Zeitlose Neuigkeiten</description><title>NYOUZ . NET</title><generator>Tumblr (3.0; @nyouz)</generator><link>http://www.nyouz.net/</link><item><title>Stanislaw Petrow, Analytiker und Oberstleutnant der Sowjetarmee...</title><description>&lt;img src="http://29.media.tumblr.com/tumblr_lmtr0gdv2W1qh72dso1_400.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Stanislaw Petrow&lt;/strong&gt;, Analytiker und Oberstleutnant der Sowjetarmee sowie leitender Offizier im Kontrollraum der Kommandozentrale der Satellitenüberwachung gegen Raketenangriffe, entscheidet sich am 26. September 1983 trotz Alarm eines Angriffs von 5 gestarteten Raketen einer Raketenbasis an der Ostküste der USA, die der Satellit Kosmos 1382 gemeldet hatte, für einen Fehlalarm. Seine Entscheidung stellt sich als richtig heraus, der Satellit hatte Sonnenreflexionen als Raketenstarts gemeldet. Obwohl er von der sowjetischen Armeeleitung und Untersuchungskommission weder gelobt noch bestraft wurde (aber versetzt und in seiner Armeekarriere behindert) und selbst immer betonte, nur seinen Dienst verrichtet zu haben, wird er, seitdem die Situation publik wurde, als “Mann, der die Welt rettete”, “Mann, der den 3. Weltkrieg verhinderte” bezeichnet und 2006 im Gebäude der Vereinten Nationen von der Association of World Citizens (“Vereinigung der Weltbürger”) mit einer Auszeichnung geehrt, wo er angemerkt haben soll “[…] &lt;span&gt;Es ist nett, dass Sie mich für einen Helden halten. Ich weiß aber nicht, ob ich einer bin.” (Bild: dänische Dokumentation “The Man Who Saved The World” (2009))&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/6549894418</link><guid>http://www.nyouz.net/post/6549894418</guid><pubDate>Wed, 15 Jun 2011 05:14:00 -0400</pubDate><category>Zäsuren</category><category>Apokalypse</category><category>Politik</category><category>Militär</category></item><item><title>Rob Zombie, vergrabener Untoter, selbststiliserter Patriarch von...</title><description>&lt;iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/2iOoA_ono10?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rob Zombie&lt;/strong&gt;, vergrabener Untoter, selbststiliserter Patriarch von Kochenmetal und Fleischwiedererweckung trägt die Haare wie Batikhelden auf Full Moon Parties, tanzt behende wie ein gut geschliffener Raggamuffin-Krieger auf Pejote. Der Mann mit Hilfsschergen an Bass, Gitarre und Schlagzeug wie aus Batman´s Alpträumen scheint mehrere Ayurvedakuren und Sauerstoffzelte hinter sich gebracht zu haben und hat sich eine Kampfprothese an seinen Arm montieren lassen, die das Alien bleich werden liesse. Wäre Ripley doch mit sowas angetreten! Herr Zombie ist sich auch nicht zu schade, fast ein Drittel des Konzerts im Astra in Berlin mit einem I Love (Herz) Berlin Shirt seine Hymnen zu dreschen. Nicht ganz frisch, aber würdig. Hut ab, vor alten Gemäuern (man munkelt er wäre nicht einmal 50…). So muss man sich dem Publikum feilbieten, anders darf man sich ja gar nicht mehr auf die Strasse wagen. Danke, Rob.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/6350743776</link><guid>http://www.nyouz.net/post/6350743776</guid><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 07:35:00 -0400</pubDate><category>Rob Zombie</category></item><item><title>Manche Filme sind ohne Oscars, Golden Globes oder Echos nur...</title><description>&lt;img src="http://25.media.tumblr.com/tumblr_lj8mxbhWFG1qh72dso1_500.png"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Manche Filme sind ohne Oscars, Golden Globes oder Echos nur durch Empfehlung nicht totzukriegen.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/4392001455</link><guid>http://www.nyouz.net/post/4392001455</guid><pubDate>Wed, 06 Apr 2011 11:55:59 -0400</pubDate></item><item><title>Holzmercedes</title><description>&lt;p&gt;&lt;span&gt;Aus &lt;strong&gt;Holz&lt;/strong&gt; baut Udo Hase aus dem deutschen Neumünster einen Mercedes-300-SL-Oldtimer aus dem Jahre 1954 nach. Mehrere Wochen und jede Menge Geduld hat er bereits in das Modell im Massstab 1:1 investiert. Der 40-jährige verwendet Fichtenholz für sein Auto, das nach der Fertigstellung auch manövrierfähig sein soll.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/4391934908</link><guid>http://www.nyouz.net/post/4391934908</guid><pubDate>Wed, 06 Apr 2011 11:51:39 -0400</pubDate><category>Regional Internationales</category><category>Hobby</category></item><item><title>"Ärzte kämpfen um das Leben von Schwammerlsuchern:
Pilzvergiftungen wie noch nie!!!"</title><description>“Ärzte kämpfen um das Leben von Schwammerlsuchern:&lt;br/&gt;
Pilzvergiftungen wie noch nie!!!”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;(Frontlheadline einer großen nationalen Tageszeitung)&lt;/em&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/4335102543</link><guid>http://www.nyouz.net/post/4335102543</guid><pubDate>Mon, 04 Apr 2011 03:56:18 -0400</pubDate></item><item><title>Chicago und der Papierrassismus. </title><description>&lt;img src="http://27.media.tumblr.com/tumblr_lixwh4kmcR1qh72dso1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Chicago und der Papierrassismus. &lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/4240539114</link><guid>http://www.nyouz.net/post/4240539114</guid><pubDate>Thu, 31 Mar 2011 16:48:40 -0400</pubDate></item><item><title>Heiligsprechung im "Schnellverfahren"</title><description>&lt;p&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Rom – Josemaría Escrivá, der Gründer der umstrittenen Glaubensgemeinschaft Opus Dei, wird heilig gesprochen. Dass dies bereits 27 Jahre nach seinem Tod geschieht, lässt den mächtigen Einfluss des 85.000 Mitglieder zählenden Laienordens auf die Führung der Katholischen Kirche erkennen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Rom kommen sie mit neun Schiffen, 2100 Bussen und 620 Sonderflügen. Sie kommen aus Aserbaidschan und Peru, Honduras und Mosambik. Bankdirektoren aus der Schweiz, Indios aus dem Hochland von Guatemala, Wissenschafter aus Kanada.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Viertelmillion Menschen werden am Sonntag auf dem Petersplatz zur Heiligsprechung von Josemaría Escrivá erwartet. Sie sind keine gewöhnlichen Gläubigen. Sie sind das Fußvolk der weltweit mächtigsten Organisation der katholischen Kirche: des Opus Dei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und Josemaría Escrivá de Balaguer ist kein gewöhnlicher Heiliger. Deutlich wird das aus der Tatsache, dass der Gründer des Opus Dei bereits 27 Jahre nach seinem Tod heilig gesprochen wird - für vatikanische Verhältnisse ist das ein Schnellverfahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eifriger Selbstgeißler&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Lebensgeschichte Escrivás ist mit der Entstehung und der Ausbreitung des Opus Dei nahezu deckungsgleich. Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Priester, der im Seminar wegen seiner ausgeprägten Leidenschaft für Selbstgeißelungen aufgefallen war, gründete 1928 nach einer Erleuchtung das Santa Crux et Opus Dei - das “Werk Gottes”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der wie ein Geheimbund organisierte Laienorden wuchs erst unter dem faschistischen Diktator Francisco Franco zu einer einflussreichen Organisation heran, die zeitweise mit zehn Ministern in der Regierung in Madrid vertreten war. Gebot ihrer Mitglieder ist es, “Gott in der Arbeit und im täglichen Leben zu suchen”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen sich einem strengen Verhaltenskodex unterwerfen, der von absolutem Gehorsam über häufiges Gebet bis zur Selbstkasteiung reicht. Richtschnur ihres Han- delns ist Escrivás Buch “Der Weg”. Von seinen Anhängern als “Hort christlichen Lebens” gepriesen, von seinen Gegnern als “Mafia Gottes” verteufelt, ist das Opus Dei eine schlagkräftige Organisation mit Niederlassungen in 95 Ländern und 85.000 Mitgliedern. Zu den Zielen des geheimnisumwobenen Laienordens gehörte immer schon die Unterwanderung von Führungskreisen in Politik und Wirtschaft. Die fundamentalistische Glaubensgemeinschaft verfügt über Verlage, TV- und Radiosender, führt die Universität von Navarra in Pamplona und betreibt Missions- und Sozialprojekte in vielen Ländern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Scharf gegen Kritiker&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Mitglieder sitzen in den Vorstandsetagen von Banken, Konzernen und Universitäten. Über Stiftungen, (zum Beispiel die Limmat-Stiftung in Zürich und die Rhein-Donau-Stiftung in München) wickelt der Orden seine umfassenden und häufig undurchsichtigen Finanzgeschäfte ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Berüchtigt sind die Versuche des Opus Dei, Kritiker und Aussteiger mundtot zu machen. 1985 ließ der resolute Orden in Deutschland einen kritischen Rowohlt-Band kurzerhand verbieten und den Buchhandel abmahnen, das Taschenbuch nicht zu verbreiten. Opus-Dei-Mitglieder waren am Sturz der Regierung Allende beteiligt und verhalfen 1966 dem argentinischen Diktator Juan Carlos Ongania zur Macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wohlwollen von Franco&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Escrivá, der während des spanischen Bürgerkriegs untertauchte, war stets rechtskonservativem Gedankengut verpflichtet. In Hitler soll er den Retter der spanischen Kirche gesehen haben, heißt es. In Franco hatte er einen wohlwollenden Förderer. Die Mitglieder seines Ordens sah er gerne als “Soldaten im Kampf gegen Glaubensverfall, Marxismus und Atheismus”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter Papst Johannes Paul II., der Escrivá bereits 1992 selig sprach, baute das Opus Dei seinen Einfluss im Vatikan systematisch aus. Der Bogen seiner Förderer reicht von Staatssekretär Kardinal Angelo Sodano über Joseph Ratzinger bis zum spanischen Vatikan-Sprecher Joaquín Navarro Valls. Das Ziel ist vorgegeben: ein Mann des Opus Dei auf dem Heiligen Stuhl.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/4208681315</link><guid>http://www.nyouz.net/post/4208681315</guid><pubDate>Wed, 30 Mar 2011 10:05:00 -0400</pubDate></item><item><title>Verantwortungsloses Herunterspielen</title><description>&lt;p&gt;&lt;span&gt;Die aktuellen Messwerte in Deutschland im Radioaktivitätsmessnetz des Bundesamts für Strahlenschutz (&lt;a title="http://odlinfo.bfs.de/" href="http://odlinfo.bfs.de/"&gt;&lt;a href="http://odlinfo.bfs.de/"&gt;http://odlinfo.bfs.de/&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;) betragen bis zu 0,18 µSv/h (µSv/h = Mikrosievert pro Stunde, Spitzenwerte im 2h Schwellenwert), das sind das übers Jahr gerechnet ca. 1500 µSv Belastung (zusammengesetzt aus kosmischer Strahlung und terrestrischer Belastung). 2,4 mSv pro Jahr (2400 &lt;/span&gt;&lt;span&gt;µSv pro Jahr) gelten im Weltdurchschnitt als “normal” (siehe &lt;a target="_blank" href="http://www.zeit.de/2011/13/IG-Strahlung"&gt;Infografik IG-Strahlung &lt;/a&gt; oder aus einer &lt;a target="_blank" href="http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10150165070373834&amp;set=a.465794948833.268156.681288833&amp;theater"&gt;japanischen Infografik (engl.)&lt;/a&gt;).&lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Aktuelle japanischen Radioaktivitätsmessungen lassen sich auf &lt;/span&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.mext.go.jp/english/radioactivity_level/detail/1303962.htm"&gt;&lt;a href="http://www.mext.go.jp/english/radioactivity_level/detail/1303962.htm"&gt;http://www.mext.go.jp/english/radioactivity_level/detail/1303962.htm&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;span&gt; als englischsprachige .pdfs abrufen. Fukushima Spitzenwerte im Norden &lt;span&gt;ausserhalb der 20km Zone&lt;/span&gt; sind dort (bisher) mit bis zu zu 95 μSv/h (bei gleichbleibender Belastung wären das ca. 830000 μSv pro Jahr [830 mSv/y], ca. das 360fache des natürlichen Durchschnitts). Und dann das &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Plutonium nach der nun zugegebenen Kernschmelze schon nach einer Woche im Boden entdeckt, aber verschwiegen worden war. Sowie die 1000 Millisievert pro Stunde im Wasser, die in der nächsten Woche Arbeiter, die hindurchwaten, stark verstrahlen. Wechselnde Strahlenwerte sind keine Ausrede für akute Gefährdung und der kontinuierlichen Publikation von verlässlichen Messreihen, zu der alle Zugang haben – die Betonung liegt auf alle. &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Das war kurz nach dem Zeit-Artikel “Irrationale Strahlenangst”, der nach Tschernobyl eine Zusatzbelastung von unter 40 µSv pro Jahr kolportierte, was man trotz wissenschaftlicher Kontroverse nur verantwortungsloses Herunterspielen in Zeiten einer akuten atomaren Katastrophe nennen kann, die im jeweiligen Ausmaß alle betrifft. Wieso die renommierte Zeit solche fragwürdig motivierten Artikel ohne Quellenangabe zulässt, ist gerade bei der grassierenden Intransparenz zu diesem Thema nicht gerade vertrauenserweckend. &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Im Schock-auf-Raten-Modus sind aber Opportunisten vorprogrammiert, die als Gegenbewegung journalistische Aufreger produzieren, indem einfach das Gegenteil von dem behauptet wird, was berechtigterweise Angst macht. “Panikmache” und “Übertreibung” auszurufen und mit eigentlicher “Unbedenklichkeit” zu feixen kann angesichts der beispiellosen atomaren und humanitären Katastrophe in Japan nur blanker Zynismus, Lobbyismus oder blinder Quotenjournalismus sein. Nach einer Woche täglich sickerndem Inferno verliert jedes Katastrophale vielleicht seinen Reiz und so könnte man natürlich verleitet sein, dem abgestumpften Nachrichtenkonsumenten gleich prophylaktisch nach dem Sinn zu schreiben. Viele wollen am liebsten hören, man sei schon wieder einer übertriebenen Umweltpanikattacke aufgesessen und fühlen sich bestätigt und erleichtert, &lt;/span&gt;&lt;span&gt;wenn man behauptet, alles sei gar nicht so schlimm&lt;/span&gt;&lt;span&gt;. Das wäre wahrlich schön, wenn sich jedes Verbrechen der Menschheit als hochstilisierte Zeitungsente wegrationalisieren liesse. Wenn aber so der Quotenkniff, der auf keiner wohlbegründeten Meinung basiert, zur unbedachten Methode von Qualitätsjournalismus wird, dann könnte man sich fragen, ob der Abstand zur untergriffigen, gewissenlosen Boulevardpresse sehr groß sein mag…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/4184442552</link><guid>http://www.nyouz.net/post/4184442552</guid><pubDate>Tue, 29 Mar 2011 10:14:00 -0400</pubDate><category>atom</category><category>wissenschaft</category><category>presse</category></item><item><title>KYUSS LIVES!?
Wenn eine Legende der Rockmusik sich selbst mit...</title><description>&lt;iframe width="400" height="243" src="http://www.youtube.com/embed/Lpqkx7N6pDA?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;KYUSS LIVES!?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn eine Legende der Rockmusik sich selbst mit symphonischen George Lucas Klängen einläutet – kein Raumschlachtsoundtrack, nur etwa die Untermalung einer Reise nach Calderan oder das tonale Erscheinen einer hübschen mittleren intergalaktischen Handelsfregatte – dann ziehen schnell zweiflerische Wolken am Firmament einer Dreiviertelreunion auf. Wird gleich Darth Vader auf die Bühne erscheinen und nicht eine untote Wüstenband aus Palm Springs, die seit ihrer Implosion im Jahr 1995 von Fans hoch- und am Leben gehalten wird? Spätenstens als John Garcia den zurückhaltenden Bordertowncharme eines Robert-Rodriguez-Statisten mit stilechter 90er Jahre Sonnenbrille auffährt und im figurschonendem Sackhemd langsam wie ein wohlgenährter in die Jahre gekommener Wüstengecko auf sein Mikrostativ wiegt, sich der namensgewaltige Brant Bjork hinter dem Schlagzeug mit einer ebenso gewaltigen Axel-Rose-Stirnschärpe und fragwürdig darunter hervorquellendem Kopffell als möglicherweise etwas glaubwürdigerer Cousin des Poser-Metalisten und “Rock of Love”-Dauergigolos Bret Michaels hervortut, und der Tiefsaiten- und Tiefschlagspezialist Nick Olivieri als blasser, verschreckter Klon des Kochshowstars Ralph Zacherl vorstellbar wird, ist die frenetische Stimmung, die eine 75prozentige Anwesenheit der Stoner Rock Legende Kyuss auslösen könnte, in der nicht vorhandenen Wüste versandet. Trotz ordentlicher musikalischer Darbietung kann man sich irgendwie vorstellen, warum Josh Homme nicht mehr mit von der Partie sein will. 16 Jahre nach den berüchtigten Generator Parties das Aggregat wiederzubeleben gelingt nur mit der tatkräftigen Nostalgie der anwesenden Fans – manche wohl erst geboren, als die Band schon auseinanderzubröckeln drohte. Andere wiederum wirken wie aus einer Zeit optisch und wohl auch innerlich herübergerettet, die noch mit Stadion Metal und der Generation X Verwirrung in der Lebenswegfindung zu kämpfen hatten (Douglas Coupland´s klassische Ausführungen zum Wesen des Zeitgeistes der 80er wirken gerade nach 20 Jahren wie von einem anderen Stern und seien spätgeborenen Kyuss-Konzertbesuchern zum Verständnis wärmstens empfohlen), und nun trockenkonserviert von headbangenden, stagedivenden Zeiten ohne Wenn und Aber künden. Interessanterweise erschien das Konzert (abgesehen von der Band) wirklich wie aus den frühen Neunzigern. Headbangen, (fast) Stagediven (es gab ein paar kleine, halbherzige Versuche), beherztes Crowdsurfen, alles da in einer Mixtur aus Metalheadz jeden Couleurs (en gros Rednecks, en detail Söhne Kurt Cobains), Berliner Bar25 Partynasen, die sich um den Hals fallen, endlich mal wieder was Wildes zu erleben, braven Bürgertöchtern sowie mittelalten Rockgören, die in und an dem adrenalinaufgeheizten Moshpitgerangel von 200+ alle feminine Würde ad acta legen, jeden Song auswendig mitgrölen und wild um sich schlagen. The Battle of Hastings für tiefgestimmte Powerakkordfreunde, mit mehr als 100 Dregee Stimmung in der Parkettmitte – alle NormannInnen nach vorne, es gilt die Angelsachsen von der Klippe zu stoßen. Und das gelingt auch, knapp 955 Jahre nach dem Toben an der südenglischen Küste. So etwas fehlt beim heutigem Kommerzpoprock und man sieht (spürt) dass die Menge genauso denkt (fühlt). Sie tobt gern. Allerdings verfällt dabei der ohnehin schon bewegungstechnisch sehr zurückhaltende Garcia in seltsame Schunkel- und Schulterswingbewegungen, er “schwooft” bei seinen eigenen brettharten Liedern wie ein gutgelaunter Barsänger, der seine Ehefrau zum Tänzchen verführen möchte. Das verwirrt. Auch seine innige Beziehung zur Mikrophonständer baut er während des Konzerts kaum ab, ja er setzt sich manchesmal fast rittlings darauf und wippt leise in einer 45 Degree Position, als würde er ihm aus der Leibesmitte wachsen. Der Mann muss doch Konzerterfahrung haben und wissen, wie dämlich das aussieht… Die Chemie zwischen den drei alten Bandmitgliedern scheint leider so gut wie nicht vorhanden – ohne sehr auf den anderen zu achten spielt jeder brav sein eigenes geübtes Konzert, was einen schnell an den wahrscheinlich vorrangig monetären Grund für diese unheilige Wiederauferstehung erinnert. Nur der Neuzugang an der Gitarre schielt hin und wieder zu Olivieri und lässt ahnen, was noch zu einem Josh Homme fehlen mag: technisch gut heisst noch lange nicht originär. Wer solche Zeiten wiederhochbeschwören mag, der muss sie nicht nur nachspielen können sondern auch verkörpern. Keiner auf der Bühne vermag das, auch wenn die johlende Menge etwas anderes hört. Was fehlt? – der jugendliche Leichtsinn on stage, zuviel Bier (on stage), zuviel Strom aus einem Dieselgenerator (on stage), zuviel freier Eintritt (off stage) und zuviel Wüstenhimmel (above stage). Trotzdem füllt diese Band ein Bedürfnis, das sogar im relativ rockfreien Berlin die Elektrokinder zum Ausflippen bringt. Obwohl zu vermuten ist, dass es in manchen Kellern Musiker gibt, die das besser hinbekommen und mit dem Herzen bei der Sache sind, haben diese solchen Sound nicht geschrieben - würdige Nachfolger stehen leider seit Mitte der 90er Jahre aus. Auch die Queens of the Stone Age konnten nicht wirklich anschliessen, obschon Homme interessantere Musik nach Kyuss machte und mit den Desert Sessions etwas weiterführte, das im Zeitgeist von Kyuss noch funktionierte. Für alles andere scheint es zu spät zu sein. So gesehen, kann man Kyuss Lives! als wahrscheinlich beste Kyuss Tribute Band der Welt bezeichnen – mehr ist nicht zu erwarten…&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/4163736668</link><guid>http://www.nyouz.net/post/4163736668</guid><pubDate>Mon, 28 Mar 2011 14:52:00 -0400</pubDate><category>musik</category><category>band</category><category>brand</category></item><item><title>WHAT IS YOUR FAVORITE INANIMATE OBJECT?</title><description>&lt;p&gt;botjam&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/4160964765</link><guid>http://www.nyouz.net/post/4160964765</guid><pubDate>Mon, 28 Mar 2011 12:11:00 -0400</pubDate></item><item><title>Kein Duell</title><description>&lt;p&gt;&lt;span&gt;Washington - “Auf diesen Vorschlag kann es keine ernsthafte Antwort geben”, ließ Präsident George Bush ganz ernsthaft auf den irakischen Vorschlag antworten, Bush und Saddam Hussein sollten das Ganze wie Männer untereinander austragen, “auf neutralem Boden, mit gleichen Waffen”. Als Schiedsrichter schlug Vizepräsident Ramadan UN-Generalsekretär Kofi Annan vor - ob das im Sinn der UNO-Gründungsväter wäre? Spannend wäre so ein Duell schon: Bush ist ein paar Jahre jünger, Saddam isst dafür keine “Pretzel” - aber wahrscheinlich würde er ohnehin den fittesten seiner mindestens drei Doppelgänger in den Ring schicken. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/4160854328</link><guid>http://www.nyouz.net/post/4160854328</guid><pubDate>Mon, 28 Mar 2011 12:03:44 -0400</pubDate></item><item><title>Ab sofort ist meist zu spät.</title><description>&lt;img src="http://24.media.tumblr.com/tumblr_lirrs7ybPp1qh72dso1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Ab sofort ist meist zu spät.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/4158800608</link><guid>http://www.nyouz.net/post/4158800608</guid><pubDate>Mon, 28 Mar 2011 09:21:00 -0400</pubDate></item><item><title>Zwei Fragmente des Konzert von The Joy Formidable in Berlin....</title><description>&lt;iframe width="400" height="243" src="http://www.youtube.com/embed/g6oSHDiS7KA?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;Zwei Fragmente des Konzert von The Joy Formidable in Berlin. Darum geht bei einer Live-Performance…die meisten Bands scheint ihre Musik selbst zu langweilen, und sie schaffen es kaum, ihr Publikum anzuzünden, auch wenn sie es krampfhaft versuchen. Ritzy tat es.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/4158758726</link><guid>http://www.nyouz.net/post/4158758726</guid><pubDate>Mon, 28 Mar 2011 09:18:00 -0400</pubDate><category>brand</category><category>musik</category><category>band</category></item><item><title>Engagiert trinken</title><description>&lt;p&gt;&lt;span&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Ein Erfrischungsgetränk namens “Mecca-Cola” soll pünktlich zum muslimischen Fastenmonat Ramadan im November in Frankreich auf den Markt kommen. Tawfik Mathlouthi, der das Getränk “erfunden” hat, sagte am Donnerstagabend in Paris, zehn Prozent der Verkaufserlöse seien für “rein humanitäre” palästinensische Zwecke vorgesehen. Auf dem Etikett der 1,5-Liter-Flaschen soll der Slogan “Trinkt nicht mehr idiotisch, trinkt engagiert” prangen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/4158661317</link><guid>http://www.nyouz.net/post/4158661317</guid><pubDate>Mon, 28 Mar 2011 09:09:14 -0400</pubDate></item><item><title>DISCORDIA
http://www.discordia.bg/?81&amp;021&amp;9634
Discordia...</title><description>&lt;img src="http://27.media.tumblr.com/tumblr_lgijezHfiq1qh72dso1_400.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;DISCORDIA&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://www.discordia.bg/?81&amp;021&amp;9634"&gt;&lt;a href="http://www.discordia.bg/?81&amp;021&amp;9634"&gt;http://www.discordia.bg/?81&amp;021&amp;9634&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Discordia ist keine deutsch-polnische Metal Doom Band, sondern das waghalsigste Konzept, das &lt;em&gt;jemals&lt;/em&gt; für eine Logistikfirma erdacht und umgesetzt wurde! Diese Bulgaren kennen keine Kompromisse und scheinen Robert Shea &amp; Robert Wilsons dreibändige Huldigung an die Göttin Eris (Illuminatus! 1-3) wahrhaftig in ein Businesskonstrukt überführt zu haben! Und das in einer Branche, die auf dem rosenzarten Schema Ordnung als Stützpfeiler und Schlussstein ihrer Dienste fußt. Unnachahmlich grandios! Das sind Künstler, wie sie die Welt braucht, aber nicht sucht…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Discordianism"&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Discordianism"&gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Discordianism&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Discordia"&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Discordia"&gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Discordia&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.nyouz.net/post/3253401957</link><guid>http://www.nyouz.net/post/3253401957</guid><pubDate>Sat, 12 Feb 2011 11:35:00 -0500</pubDate></item></channel></rss>

